Evelyn Steinthaler, Jg. 1971, studierte Kommunikationswissenschaftlerin.

Autorin, Herausgeberin, Hörbuchproduzentin, Übersetzerin, Biografin, Performerin, Moderatorin und Jugendarbeiterin. Über viele Jahre im Journalismus und PR-Bereich tätig. 

Neue Schwerpunktsetzung in gesellschaftspolitischen Projekten mit Fokus auf Empowerment von Frauen und Mädchen. 

Für das Buch „Frauen 1938“ wurde ich mit dem Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das Politische Buch ausgezeichnet. 2017 erschien meine Übersetzung von "Austria - A Soldier's Guide" im Czernin Verlag. 

Im Herbst 2018  gab es gleich zwei Neuerscheinungen: Bei Kremayr & Scheriau erschien "Mag's im Himmel sein, mag's beim Teufel sein" und die Graphic Novel "Persmanhof 25. April 1045", an der ich gemeinsam mit Verena Loisel gearbeitet habe, wurde bei Bahoe Books veröffentlicht. Nächste Veröffentlichungen sind für 2021 geplant.

 
"Stars unter dem Hakenkreuz hatten kein einfaches Leben. Schauspielgrößen wie Heinz Rühmann oder Hans Albers etwa führten dennoch gefährliche, im Nazijargon „gemischtrassig“ oder „jüdisch versippt“ genannte Liebesbeziehungen. Wie sollte man auf das neue Terrorregime reagieren? Trotzig-selbstbezogen wie Hans Albers oder eher naiv-opportunistisch wie Heinz Rühmann? Evelyn Steinthaler spürt den Dilemmata der Zeit mit Akribie und Einfühlungsvermögen nach.
Sie beschreibt die Verzweiflung von Meta Wolff und Joachim Gottschalk, die im gemeinsamen Selbstmord mit Sohn Michael gipfelte, und erzählt von der Verfolgung, der die Musiker Lotte Lenya und Kurt Weill ausgesetzt waren. Der Autorin gelingen auch starke Frauenporträts, etwa der Schauspielerinnen Hansi Burg oder Hertha Feiler und der Rühmann-Gattin Maria Bernheim, die bis zur Selbstaufgabe mutige Entscheidungen fällten. 
Bernd Schuchter, Falter über "Mag's im Himmel sein, mag's beim Teufel sein" 

"Der Text von Evelyn Steinthaler beschränkt sich gekonnt auf wenige Ausrufe. Knappe Originalzitate aus den Vernehmungsprotokollen geben den berührenden Bildern minimalen historischen Kontext.

Einfach durchblättern lässt sich diese Graphic Novel trotzdem nicht. Schließlich erzählt sie die Geschichte, die das ganze Land betrifft, anhand eines Ortes: ein brutales Massaker an der Zivilbevölkerung in der sogenannten Endphase, in der der Krieg schon längst entschieden war."

Laurin Lorenz, Der Standard über "Peršmanhof, 25. April 1945" 

"Man kann Klaus Sander und Evelyn Steinthaler nicht genug danken für dieses bei Supposé erschienene Hörbuch: Drei Stunden lang erzählt die 1926 in Wien geborene und im Burgenland aufgewachsene Käthe Sasso fesselnd von ihren Jahren im Widerstand. Als Kind von Sozialdemokraten, die sich für die "Rote Hilfe" engagieren, wird sie nach dem frühen Tod der Mutter selbst zum Teil der Gruppe "Gustav Adolf Neustadl". Sie hilft beim Drucken und Verteilen von Flugblättern – und wird wie ihre Genossen 1942 verraten und verhaftet. Der Hinrichtung entgeht sie wohl wegen ihrer Jugend, aber drei Jahre lang durchlebt sie in Gefängnissen den Terror der Nazis. Am Ende gelingt ihr beim Todesmarsch nach Bergen-Belsen die Flucht. 
Mit welcher Genauigkeit die heute 86-Jährige von diesen furchtbaren Jahren erzählt, mit welcher noch heute spürbaren Liebe sie von ihren Mitgefangenen und Mitkämpfern spricht, ist beeindruckend. Diese CDs dokumentieren ein besonderes Leben und sind ein Denkmal für den gerne unterschlagenen Kampf einfacher linker Arbeiter gegen Hitler-Deutschland."

Ulrich Rüdenauer, Falter über "Nicht nur im Worten, auch in der Tat"

Die Autorin des nicht genug zu lobenden Buches nennt ungeniert die Namen jener nichtjüdischen Operettensänger, die bereitwillig die ins Exil vertriebenen, vielfach deportierten und ermordeten jüdischen Operettensänger ersetzten. Es sind Publikumslieblinge bis in die Sechzigerjahre gewesen. Ein wichtiges Buch. Ein Buch, auf das man lange gewartet hat.
Dieter David Scholz, Musikjournal, Deutschlandfunk über Morgen muß ich fort von hier - Richard Tauber, Die Emigration eines Weltstars

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Alles in allem ein hochinteressantes Zusammenspiel aus ganz subjektiven, teils sehr berührenden Erinnerungen und objektiver wissenschaftlicher Aufarbeitung – nicht nur im Jahr 70 nach dem ‚Anschluss‘ und nicht nur für Feminismus-affine Buchkonsumenten ein absolut lesenswertes Werk.

Katharina Schmidt, Wiener Zeitung über Frauen 1938

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